Mitter

(Ceratopogonidae)

Gnitzen  oder Bartmücken( ist ein stechendes Insekt – am häufigsten bei Pferden und Rindern)

Gnitzen sind kleine Mücken, die an einigen Stellen in großer Anzahl auftreten, wie auch bei den anderen blutsaugenden Mücken, sind es nur die Weibchen die Blut saugen.

In Dänemark sind 40 verschiedene Arten von Mücken registriert.

Gnitzen sind so klein (1-2mm), dass sie schwer zu erkennen sind. Die Flügel sind im Ruhestand flach über den Rücken gelegt und bei einigen Arten mit hübschen Zeichnungen verziert.


Biologie

In Dänemark treten im Frühjahr und Herbst relativ wenige Arten auf, aber diese können dann wiederum in einer sehr großen Anzahl auftreten – vor allem im Herbst.

Die meisten Arten haben kurz vor Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang die größte Flugaktivität.

Die Menge der fliegenden Gnitzen schwankt stark von einem Tag zum anderen und ist abhängig von den Wetterbedingungen.

Die größten Angriffe finden immer an warmen, feuchten und windstillen Nächsten statt.

Die Gnitzen haben vier Larvenstadien. Alle Larvenstadien entwickeln sich in feuchter Erde, Torf, Pilze, Mist, zerfallenden pflanzlichen Stoffen oder Schlammablagerungen an den Ufern von Seen und Flüssen.

Die Mücken findet man überall in der Landschaft, aber einige Arten bevorzugen bestimmte Arten. Insbesondere Feuchtgebiete, verunreinigte mit organischem Abwasser, verbessern die Zuchtbedingung für bestimmte Arten.

Die Mücken werden unter anderem angezogen von  unserem / tierische Düfte  (Schweiß, Ausatmen usw.) und Wärmeausstrahlung.


Schaden

In einigen Bereichen, sind die Mücken eine große Plage, das sich die Menschen und Tiere nicht im Freien aufhalten können. Es ist ungewöhnlich, dass sie ins Haus kommen. Allerdings gab es einige Anfragen, das sie Menschen, die mit offenem Fenster geschlafen haben, angegriffen haben.

Die Mücken sind besonders lästig, weil sie besonders dünnhäutige, verletzliche Stellen aufsuchen, z.B. Haaransatz und Augenpartien.

Die Bisse sind oft durch ein brennendes Gefühl in der Haut, begleitet mit Juckreiz.

Manchmal gibt es kräftige Schwellungen und in seltenen Fällen Errötungen, Übelkeit, hohes Fieber und Ohnmacht.

Wiederholte Attacken der Mücken während des Sommers können zu allergische Reaktionen führen z.B. bei Pferden, Rindern und Schafen.

Mücken können Krankheiten auf die Haustiere übertragen und sind berüchtigt dafür, dass sie die Blauzungenkrankheit (blaue Zunge) bei Schafen und Rindern übertragen.

 

Bekämpfung

Im Falle eines Massenangriffs von Mücken, ist die einzige Rettung los zu laufen und Schutz suchen. Für kurze Zeit (einige Stunden) kann man sich gegen Stiche schützen, indem man die handelsüblichen Insektensprays benutzt.

Die Anwendung muss sorgsam durchgeführt werden, damit sie wirksam ist. Die Wirkung hält länger, wenn man es auf die Textilien sprüht als direkt auf die Haut. 

Im Innenbereich können die Gnitzen ganz gewöhnlich mit Insektenspray bekämpft werden. Elektrische Insektenfallen gegen Mücken sind auch effektiv und töten die Gnitzen. Ein Insektennetz ist zu großmaschig und verhindert nicht, dass die Mücken hineinkommen, aber die einfache  Gaze kann angewendet werden.

Der Angriff von Gnitzen auf Rinder und Pferde können reduziert werden, wenn diese in den Abend- und Nachtstunden im Stall gehalten werden.

Der Weidengang der Tiere kann so eingerichtet werden, dass diese die Möglichkeit haben, dass sie von tief liegenden feuchten Wiesen, wo die Gefahr von massiven Angriffen am größten ist, sich fern zu halten.

Der Abstand von der Schlupfstelle zum Nährboden ist in der Regel sehr kurz.

Bei anhaltender Mückenplage ist es Ratsam die Schlupfstellen zu bekämpfen – z.B. dort wo Nährstoffe im Feuchtgebiet sind.


Wie helfen Sie Ihre Tiere?

Wir empfehlen Ihnen Insektensprays von Anfang April bis zum Saisonschluss September / Oktober, zu verwenden.

Insektensprays sind abschreckend auf  beißende und blutsaugende Insekten.

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